Einrichtungshaus der Krieger-Unternehmensgruppe

Höffner München Freiham

Der Stadtteil Freiham liegt am westlichen Stadtrand Münchens und bildet das Gegenstück zu der Messestadt Riem im Osten der Stadt. Das Gebiet der Gesamtmaßnahme liegt westlich des Stadtteils Neuaubing, zwischen S-Bahnlinie 4 im Norden und Autobahn (BAB A 96) im Süden, an deren Abfahrt das Höffner-Haus platziert werden konnte.
 
In enger Anlehnung an die Intentionen der Stadtplanung wurde der Baukörper konsequent an der Baulinie der Magistrale ausgerichtet.
Es wird die volle Länge des Grundstückes ausgenutzt, was somit ermöglicht, das Gebäude sehr schmal zu halten. Die Parkgalerie, der begrünte Innenraum zum Parken und Verweilen und das Einrichtungshaus gliedern das Grundstück in drei Zonen, wodurch eine klare Raumstruktur entsteht.
Das Einrichtungshaus besteht aus zwei Hauptelementen: Einem funktionalen Modul und der Multifunktions-Hülle. Beide agieren in Symbiose und kreieren eine für Einrichtungshäuser ungewohnte, weil ungewöhnlich moderne und überraschend leichte Architektur: Ansprechend, einladend und ästhetisch.

Die helle Oberfläche der 300 m langen Modulwände ist horizontal stark strukturiert, reduziert somit optisch die Gebäudehöhe und wirkt dadurch sehr dynamisch, fast fließend, was durch den Schattenwurf der vorgesetzten Multifunktionshülle noch verstärkt wird.
Die Multifunktionshülle fungiert als zweite Fassade und besteht aus einer filigranen Stahl-Glas-Konstruktion mit hoher Detailtiefe und Materialqualität. Sie verdeckt nicht nur notwendige Installationen und Rettungswege, sondern ist auch Wetterschutz für die dahinterliegende Fassade, dient als Träger für Werbebotschaften und gliedert die 300m lange Fassade. Bei Dunkelheit erstrahlt das Farbspiel der Glasflächen.
Im Austausch mit seiner Umgebung und den Nachbarn erzeugt das Design die gewünschte positive Signalwirkung am südlichen Einfahrtstor zu dem neuen Stadtteil Freiham.

Im Inneren präsentiert das Haus seine Waren auf 35.000 m2 Verkaufsfläche. Die einzelnen Verkaufsbereiche werden durch drei zwei- bis dreigeschossige Lichthöfe miteinander verkoppelt. Unterirdisch wurden zwei Untergeschosse mit Lagerfläche errichtet.

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